Ahoi, schön, dass Sie mich gefunden haben!

Die Seiten sind noch nicht ganz fertig, ich vervollständige sie aber jeden Tag etwas mehr. :-)

Ich bin Performer, Autor und Moderator diverser Veranstaltungsformate, Speaker, Doktor der Naturwissenschaften,  mit achtjähriger Erfahrung in der Grundlagenforschung an der TU München (theoretische Molekularbiologie, Evolutions- und Informationstheorie, genetische Kodierung) und mit noch längerer Erfahrung als Poetry Slammer (seit 1994) und Bühnenliterat, Kabarettist, Schriftsteller und Jongleur. Außerdem praktiziere ich seit etwa 30 Jahren Kung Fu und ZenBuddhismus. Ganz schön viel, oder? :-)

Neben den Bühnenprogrammen zu meinen Büchern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und Poetry Workshops halte ich Workshops und informative aber unterhaltsame Vorträge über künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, künstliche neuronale Netze und ihre Anwendungen und über Wissenschaftskommunikation. Außerdem biete ich Jonglier-Workshops und Workshops und Vorträge zur adulten Neurogenese an - wie man sich mit Jonglieren und komplexen Bewegungen geistig fit hält.

Seit 1992 trete ich auf deutschsprachigen Bühnen auf, aber auch auf Bühnen in meiner alten Heimat Tschechien und anderswo in Europa. Schriftsteller und Bühnenliterat bin ich geworden, weil ich gern Menschen zum Lachen bringe, wie hier:

 

Vor und während meiner Karriere als Poetry Slammer und Bühnenliterat habe ich an der TU München über die Entstehung des genetischen Codes geforscht. Das hat auch Spaß gemacht, doch plötzlich habe ich gemerkt, dass alle davonliefen, schon wenn ich ihnen den Titel meines Forschungsthemas nannte: "Die neutrale Anpassung des genetischen Codes an die Sense-Antisense-Codierung in komplementären Strängen der Nucleinsäuren." Es musste doch Wege geben, Menschen auch mit ganz hoch fliegender Naturwissenschaft zu unterhalten.

Um das auszuloten, musste ich zuerst aber lernen, wie es ist, von der Bühne aus Menschen zu unterhalten. Deswegen nahm ich 1994 bei meinem ersten Poetry Slam im Münchner Substanz teil. Eine Zeitung schrieb danach, die Slammer hätten wunderbare Künstlernamen, zum Beispiel Jaromir Konecny. So habe ich aus meinem echten einen Künstlernamen gemacht. 

Später schrieben Zeitungen: "Das beste an ihm ist sein tschechischer Akzent." Als ich einmal in Prag auf Tschechisch vorgetragen habe, schrieb eine tschechische Zeitung: "Das beste an ihm ist sein deutscher Akzent." Wohl bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der mit zwei verschiedenen Akzenten sein Geld verdient, in Deutschland vor allem mit meinen Umlauten:

Dank meinem Akzent wurde ich zweimal Vizemeister der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaft und habe über 100 Poetry Slams gewonnen. Eigentlich war ich dreimal deutschsprachiger Vizemeister: Zweimal im Einzelwettbewerb und einmal mit dem Münchner Team bei der ersten deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaft 1997 in Berlin. Damals  sind im Teamwettbewerb aber nur drei Teams angetreten.

  


Trotz des schönen Lebens auf deutschsprachigen Bühnen mit vielen lachenden Leuten um mich herum, fehlte mir die Naturwissenschaft immer mehr. Zum Glück beschäftigte ich mich auch nach meiner aktiven Zeit als Forscher weiter mit der Evolutionstheorie, Hirnforschung und zunehmend immer mehr mit künstlicher Intelligenz, künstlichen neuronalen Netzen und dem maschinellen Lernen - vor allem die maschinelle Verarbeitung der natürlichen Sprache hat es mir angetan aber auch autonomes Fahren und computer vision. So verfolgte ich fasziniert auch die Evolution des Google-Übersetzers von einem  regelbasierten Programm, über statistische Übersetzungsmaschine bis zu der heutigen beeindruckenden neural machine translation.

Vor 2016 konnte ich noch bei Facebook spotten, was aus mehrdeutigen deutschen Sätzen wird, wenn man sie mit dem Google-Übersetzer ins Englische und zurück ins Deutsche übersetzt. Zum Beispiel wurde der Satz, "Wer schwankt, hat viel vom Weg", nach der zweifachen Übersetzung zu: "Wer winkt, hat viele Wege." So spotten können wir über den Übersetzer von Google nicht mehr. Sogar poetische Perlen von Goethe übersetzt Google Neural Machine Translator perfekt: Google ging Goethe. 

Nur manchmal interpretiert Google Goethe recht eigenwillig. Zum Beispiel aus Goethes Satz, "Die Welt beurteilt nach dem Scheine", wurde noch vor kurzem, "Die Welt beurteilt Rechnungen". Dank Google ist Goethe nun mal im real existierenden Kapitalismus angekommen. 

Gerade  baue ich meine neue Seite www.kuenstliche-intelligenz-ki.de. Wenn Euch künstliche Intelligenz, künstliche neuronale Netze und das maschinelle Lernen interessieren, könnt Ihr mich bald dort, oder schon jetzt in meinem Blog bei den SciLogs des Spektrum der Wissenschaft besuchen: "Gehirn & KI" besuchen:

Dass Naturwissenschaften zusammen mit Literatur mein Schicksal sind, zeigt sich auch in meinem größten Bucherfolg: "Doktorspiele". Wenn Sie das Buch lesen wollen, würde es mich sehr interessieren, ob Sie die Wissenschaft darin finden. :-) Klar soll das Buch Sie zu aber allererst zum Lachen bringen. 

U. a. gehörte "Doktorspiele" zu den "Besten 7 Büchern für junge Leser" von Focus und Deutschlandfunk. Wussten Sie, dass der Testosteronspiegel eines Jungen zwischen seinem 9ten und 15ten Lebensjahr um das 25fache ansteigt? Deswegen spinnen  Jungs in der Pubertät. Das geht nicht anders. Um das humoristisch zu beleuchten, habe ich "Doktorspiele" geschrieben. Auch damit über die Probleme der Jugendlichen mit ihrer Sexualität endlich normal gesprochen wird. Sexueller Missbrauch findet vor allem in Strukturen statt, in denen über Sexualität nicht gesprochen, in denen Sexualität als etwas Schmutziges angesehen wird.

"Doktorspiele" wurde von der 20th Century Fox und Lieblingsfilm verfilmt und feierte große Erfolge in den Kinos (FSK 12 :-)) - Prädikat wertvoll. Leider wurde "Doktorspiele" nach sieben Wochen aus den Kinocharts von "Die Biene Maja" verdrängt. :-)

Bei einer Lesung für 14jährige hat eine Lehrerin mir verboten, den Titel "Doktorspiele" überhaupt zu erwähnen. Obwohl der Film ab 12 ist. In der Diskussion fragte mich dann eine Schülerin, was mein größter Bucherfolg gewesen sei. "Äääh ...", sagte ich. "Jetzt habe ich den Titel tatsächlich vergessen!" "Das haben Sie sehr gut gelöst", sagte mir die Lehrerin danach.

Mein letztes Buch "Die unglaublichen Abenteuer des Migranten Němec" erschien am 21.09.2017 - ein humoristischer Roman über Flucht und Migration, in dem ich meine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen als Flüchtling aus der sozialistischen Tschechoslowakei verarbeitet habe. Mit dem Kabarett-Programm zum Buch bin ich immer noch auf Tour.


In München finden Sie mich bei unserer allmonatlichen Poetry Slam- und Lesebühne "Poetry & Parade" in der Seidlvilla (München), zu der Frank Klötgen und ich an jedem ersten Montag im Monat drei andere Bühnenpoeten und Musiker einladen.

In der Seidlvilla betreibe ich auch einmal in zwei Monaten "Science Kabarett", bei dem jeweils zwei weitere Wissenschaftskabarettisten und ein Musiker mitmachen.

Im Ubo 9 in Aubing moderiere und mitveranstalte ich den Aubinger Poetry Slam.

Ein Interview mit mir und mein Porträt finden Sie bei storyvents: http://storyvents.com/autor-profil/jaromir-konecny/

 

Wenn Sie mich buchen wollen, dann füllen Sie, bitte, das Kontaktformular aus oder schicken Sie mir mir eine eMail: jaromir.konecny@t-online.de

Klar freue ich mich auch, wenn Sie sich Zeit nehmen, auf meinen Seiten stöbern und mir schreiben, wie's Ihnen geht, was ich noch besser machen könnte, und über Gott und Welt im allgemeinen. :-)